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Thema: Liam - Sheltie - aus Zucht entlassen - RESERVIERT

  1. #1
    TEAM Forumsleitung
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    Beiträge
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    Heart27 Liam - Sheltie - aus Zucht entlassen - RESERVIERT



    Die Rechte an den Bildern/Videodateien in diesem Tagebuch liegen bei Retriever in Not e.V.


    Information über den Hund:
    Name: Liam
    Rasse:
    Shelti
    Geschlecht:
    Rüde
    Alter:
    15.11.2025
    Kastriert/Sterilisiert: Nein

    Tierärztliche Grundversorgung:
    geimpft
    gechipt
    EU Pass
    Wurmkur, Flohprophylaxe
    Im Krankheitsfall wurde der Hund tierärztlich versorgt

    Postleitzahl der Pflegestelle:
    PLZ: 48619

    Kontakt:
    Bitte füllen Sie bei Interesse unverbindlich den Bewerbungsbogen für diesen Notfall aus. Sie finden ihn auf unserer Webseite:
    Startseite | Retriever in Not - liberty for dogs
    Könnten Sie sich vorstellen für einen anderen Notfall Pflegestelle zu werden?

    Wenn Sie sich dafür interessieren, lesen Sie sich bitte zunächst in Ruhe unsere Infoseite zum Thema Pflegestellen durch.
    Hier informieren wir Sie über die Aufgaben und Anforderungen, die wir von Ihnen als Pflegestelle erwarten.
    Wenn Sie sich entschieden haben, Pflegefamilie für einen Hund zu werden, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular für Pflegestellen aus.

    Infoseite << klick hier >> Bewerbungsbogen
    .................................................. ............

    So läuft unsere Vermittlung ab
    Uns ist es wichtig zu wissen, wohin unsere Schützlinge ziehen dürfen,
    deshalb findet vor jeder Vermittlung ein Kontaktbesuch bei Ihnen zu Hause statt.
    Dabei lernen wir uns kennen und Sie haben die Möglichkeit noch offene Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären.
    Verläuft dieser Termin positiv, können Sie nach Absprache den Hund in seiner Pflegestelle besuchen.
    Wenn die Chemie stimmt, steht einer Adoption nichts mehr im Wege.
    Sie unterzeichnen erst jetzt unseren Tierschutzvertrag und eine solidarische Tierschutzgebühr wird fällig,
    die es uns ermöglicht, mit unserer Arbeit weiterhin Hunden in Not zu helfen.
    Falls der Hund noch nicht kastriert/sterilisiert sein sollte, gibt es zum Wohl des Tieres eine entsprechende Kastrationsauflage,
    um weiteres Tierleid zu vermeiden.

    Hinweis zu Mittelmeerkrankheiten falls Ihr Hund aus dem Ausland kommt:
    Trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann sich das Tier kurz vor der Ausreise mit landestypischen Krankheiten infizieren.
    Deshalb empfehlen wir, den Hund etwa 6 Monate nach Ankunft auf Mittelmeerkrankheiten testen zu lassen, vorher ist ein Test nicht zuverlässig.
    Sprechen Sie mit ihrem Tierarzt über eine vorbeugende Behandlung mit z.B. Advocate.

    Gesundheit & Verantwortung
    Unsere Hunde sind geimpft, gechippt, entwurmt und ggf. auch kastriert/sterilisiert.
    Tierschutzhunde sind gesundheitliche und genetische Überraschungspakete und tragen oft die Spuren ihrer Vergangenheit.
    Sollten uns Krankheiten bzw. Auffälligkeiten bekannt sein, geben wir Ihnen im Vorfeld Auskunft darüber.
    Hunde im Tierschutz kommen oft aus schlechter Haltung oder verantwortungsloser Zucht.
    Sie sind keine perfekten Wesen, sondern einzigartige Seelen mit Geschichte.
    Ein gerettetes Herz braucht manchmal etwas mehr Pflege - planen Sie bitte mögliche Tierarztkosten mit ein

  2. #2
    TEAM Forumsleitung
    Registriert seit
    18.12.2014
    Beiträge
    14.585

    Standard

    Profil:

    Profil vom: 28.07.2026



    Größe: 36 cm

    Gewicht: ca 7 kg


    Wesen: sehr menschenbezogen, „Will to please“, anhänglich, folgsam, gelehrig, sozialverträglich, Hütetrieb vorhanden

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: gut, anfangs vorsichtig

    Verhalten gegenüber Kindern: gut, jedoch sehr zurückhaltend, Kleinkinder verunsichern ihn

    Verhalten gegenüber anderen Hunden: sehr gut, er liebt jeden Hund ob groß oder klein

    Lebt im Pflegehaushalt mit einer Katze zusammen? Ja
    Verhalten?: sehr ruhig und lieb, auch andere Tiere begrüßt er freundlich.

    Ängste: hektische oder unkontrollierte Bewegungen, rennende Kleinkinder machen ihm Angst

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit: Liam lernt gerade das Hunde 1 x 1 und ist bereits sehr gut leinenführig

    Spiel: verspielt, apportiert auch

    Jagdtrieb: bisher nicht erkennbar

    Treppe: ja, ohne Probleme.

    Alleinbleiben: noch nicht getestet

    Autofahren: er fährt gerne im Auto mit, liegt entspannt im Kofferraum

    Stubenreinheit: weitestgehend

    Einzel-, Mehrhundehaltung: Liam braucht einen Hund an seiner Seite, der ihm Sicherheit gibt, er wird deshalb nur an einen Haushalt mit souveränem Ersthund vermittelt.

    Neues Zuhause: aktive Menschen, die mit einem sensiblen aber sehr schlauen Hund arbeiten möchten. Gern Hundesport, souveräner Ersthund, keine Kleinkinder





    Wir können nach einer Vermittlung keine Gewähr auf das Verhalten des Hundes geben. Die Beschreibung zeigt nur das Verhalten in der Pflegezeit!

  3. #3
    Avatar von Pflegestelle
    Registriert seit
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    Beiträge
    54.114

    Standard Liam stellt sich vor

    Wuff! Hallo Tagebuch!


    Ich bin Liam, ein kleiner Sheltie-Junge.



    Gestern bin ich nach einer ziemlich langen Reise in meinem Pflege-Zuhause angekommen – und ich muss euch unbedingt erzählen, wie toll das ist!

    Erst dachten alle wohl, ich wäre total ängstlich, aber wisst ihr was? Pustekuchen! Ich war nach der Reise einfach nur durcheinander, todmüde und mega erschöpft.

    Am Anfang war mir natürlich noch ein bisschen mulmig zumute, da ich in meinem jungen Leben noch absolut gar nichts kennengelernt habe.

    Aber ich bin ein unglaublich schlauer Kerl sagen meine Pflegeeltern.

    Zum Glück habe ich ein fantastisches Rudel an meiner Seite, bei dem ich mir alles abschauen kann. Neben den 3 Hunden, die zu Pflegemama gehören, ist sogar noch eine Pflegehündin da, Spitz Flocke, ihr habt bestimmt schon von ihr gehört, die ist ja soooo lustig. Die Menschen lachen immer wegen ihrem integrierten Clown. Ich denke, da kann ich mir noch was abschauen.




    Das Rudel hilft mir sehr, alles schnell zu verstehen und sogar der Kater Jaro hat mir seinen Kopf an die Schnauze gedrückt, das heißt wohl Willkommen.




    Wisst ihr, was nach gerade mal vier Stunden passiert ist? Meine Panik war wie weggeblasen!
    Ich bin einfach mutig auf den Schoß meiner Pflegemama gesprungen und bin dort sofort tief und fest eingeschlummert.
    Seitdem folge ich den Menschen auf Schritt und Tritt.


    Ich liebe es zu schmusen, und ich habe blitzschnell kapiert, wofür mein gemütliches Körbchen da ist und dass "komm" heißt, wenn ich der Schnellste bin, bekomm ich das erste Leckerchen.
    Das macht so Spaß.



    Auch draußen bin ich ein echter Profi: Gestern lief es an der Leine schon super, und heute bin ich sogar schon ganz entspannt an der lockeren Leine bei Fuß gelaufen, aber ich will ja nicht angeben, die anderen laufen ja genauso mit.
    Ich mag übrigens auch Auto fahren und bin gespannt was ich hier noch alles kennenlernen darf.



    Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

    Bis bald, Liam

  4. #4
    Avatar von Pflegestelle
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    54.114

    Standard Kleiner Sheltie, großes Herz

    Liebes Tagebuch,

    kannst du dir vorstellen, dass mein Einzug hier erst letzte Woche war? Es kommt mir vor, als wäre es eine halbe Ewigkeit her, weil sich in meinem kleinen Sheltie-Herzen in den letzten Tagen so unfassbar viel verändert hat.

    Als ich ankam, kannte ich quasi gar nichts und hatte zu Beginn verständlicherweise ziemliche Angst vor dieser neuen, großen Welt. Aber Angst? Das ist hier mittlerweile fast ein Fremdwort!


    Vor allem Flocke, unsere andere Pflegehündin, hat einen riesigen Anteil daran. Sie spielt so gern den Clown, hat mir meine Unsicherheit genommen und mir gezeigt, wie schön das Leben hier ist.



    Mittlerweile tobe ich vergnügt durch den Garten, liebe es zu apportieren und genieße nichts mehr, als ganz nah bei meinen Menschen zu sein.





    Ich kann auch alle um den Finger wickeln. Wenn Pflegemama mal schimpft, gehe ich schnell ins Körbchen, suche das beste Spielzeug aus und lege es ihr vor die Füße. Sie kann dann garnicht mehr böse sein. Und wisst ihr was besonders gut funktioniert?
    Wenn man einfach schwanzwedelnd zu den Menschen geht, sie ansieht und sie dann drückt.
    Das mache ich so gern weil dann immer alle so verliebt und gut gelaunt sind.

    Pflegemama sagt, ich hätte eine unglaublich schöne Mähne, jetzt wo das Fell gepflegt wird, na dann muss ich sie mal kräftig aufschütteeln so wie Pflegemama das auch macht. Oder?



    Ich merke, wie schnell ich mich binde und wie tief diese Verbindung zu meiner Bezugsperson schon ist – ich bin eben ein sehr treuer und sensibler junger Rüde.


    Meine Pflegeeltern sagen, ich sei unglaublich schlau. Ich habe bereits die ersten Kommandos gelernt und zeige das auch gerne.
    Ich verstehe jetzt, das man nur Spielzeug anknabbert.





    An der Leine laufe ich schon wie auf einer Show: immer im perfekten Blickkontakt und ganz nah bei Fuß! Auch mit anderen Tieren verstehe ich mich prächtig. Ob andere Hunde, Katzen oder die Tiere auf den Weiden – ich liebe sie alle.


    Bei meinem ersten Schaf habe ich mich zwar kurz erschrocken, aber als ich sah, wie voller gute Laune die anderen Hunde die Schafe begrüßten, habe ich mich direkt mitziehen lassen. Das war ein tolles Erlebnis!


    Klar, bei manchen fremden Menschen auf der Straße bin ich manchmal noch etwas skeptisch. Dann nehme ich zwar eine unsichere Körperhaltung ein, aber ich belle nicht und ziehe auch nicht an der Leine. Mit ein bisschen liebevoller Führung lasse ich mich problemlos beruhigen und weiterleiten.


    Wenn das Vertrauen zu meinen Menschen erst einmal komplett gefestigt ist, würde ich unglaublich gerne Hundesport machen und Tricks lernen.

    Meine Pflegeeltern können sich mich dafür in einer typischen Hütehund-Sportart vorstellen, und ich glaube, das wäre genau das Richtige für mich, um meinen Kopf anzustrengen und gemeinsam zu wachsen.
    Ich freu mich schon riesig auf die nächsten Abenteuer.

    Bis bald, Liam

  5. #5
    Avatar von Pflegestelle
    Registriert seit
    09.04.2010
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    Standard Liam, Kasperletheater und Musterschüler

    Liebes Tagebuch,



    heute muss ich dir unbedingt erzählen, wie toll es sich hier von Tag zu Tag entwickelt! Ich mache mittlerweile wirklich unglaubliche Fortschritte, auch wenn ich bei manchen Dingen noch ein klein bisschen Zeit brauche.
    Wenn zum Beispiel Fremde zu Besuch kommen, bin ich anfangs oft noch etwas unsicher. Dann ziehe ich mich erst einmal in mein Körbchen zurück und beobachte das treiben ganz genau, bis die Neugier siegt und ich mich herantraue.




    Dafür klappt das Lernen umso besser!
    Meine Pflegeeltern sagen, ich bin unglaublich schlau, sensibel und total auf sie fixiert.
    Die Kommandos Sitz, Hier, hopp, hol und bei Fuß kann ich schon aus dem Effeff.



    Draußen auf unseren Spaziergängen ist meine Unsicherheit eigentlich nur noch dann zu spüren, wenn mal ein Fahrrad von hinten angerauscht kommt. Ich bleibe zwar nicht stehen und zucke auch nicht zusammen, aber ich drehe mich kurz um und laufe erst mal etwas unsicher weiter. In solchen Momenten ist mir die Nähe zu meinen Menschen einfach am wichtigsten.



    Wenn ich dann zu ihnen flitze, nennen sie mich manchmal liebevoll mein „Äffchen“ – weil ich sie dann vor lauter Freude mit meinen Füßchen richtig umklammere, Küsschen verteile und mich ganz fest an sie schmiege!

    Zuhause im Haus bin ich ein sehr braver und ausgeglichener Mitbewohner. Sollte mich doch mal die Langeweile packen, schnappe ich mir einfach mein Spielzeug und kaue gemütlich darauf rum. Und sollte es tatsächlich mal vorkommen, dass ich einen Fehler mache – was wirklich selten passiert! –, plagt mich sofort ein richtiges schlechtes Gewissen. Ich renne dann blitzschnell los, suche mir ein Spielzeug, bringe es als kleine Entschuldigung zu meinem Menschen, flitze zurück in mein Körbchen und warte dort ganz brav.



    Ob hier im Pflegefamilien-Rudel oder draußen unterwegs: Ich weiß mich zu benehmen. Andere Tiere werden von mir stets sehr freundlich und respektvoll begrüßt, und ich verstehe ihre Signale richtig gut.



    Futterneid ist mir völlig fremd, ich zeige keinerlei Dominanzverhalten und übertreibe auch im Spiel nie.
    Dafür blase ich im Garten richtig auf!

    Wenn ich dort tobe, mutiere ich zum echten Kasper: Ich drehe Rollen, schubbere vergnügt meinen Rücken im Gras, jage quietschvergnügt meinem Spielzeug hinterher und tobe mit den anderen Hunden.






    Auch Autofahren finde ich absolut spitze! Man kann mich sogar problemlos zum Einkaufen mit ins Tiergeschäft nehmen – da laufe ich ganz vorbildlich nah am Bein und suche immer den Blickkontakt zu meiner Bezugsperson.
    Das Leben ist einfach wunderbar hier, aber irgendwie merke ich, dass mir mein eigener Mensch fehlt.


    Bis zum nächsten Mal,
    Dein Liam

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