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Thema: PULZIA - Malteser - aus Zucht übernommen!

  1. #1
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    Heart27 PULZIA - Malteser - aus Zucht übernommen!




    Information über den Hund:
    Name: Pulzia
    Rasse:
    Malteser
    Geschlecht:
    Hündin
    Alter:
    13.2.2015
    Kastriert:
    ja
    Rückenhöhe:
    Gewicht:
    4,7 kg ( 28.6.20202 )

    Dieser Hund wurde mit gültigen europäischen TRACESPAPIEREN verbracht!

    Tierärztliche Grundversorgung:
    geimpft, gechipt, EU Pass, Wurmkur, Flohprophylaxe, siehe Kastration, tierärztlich in der Pflegezeit versorgt.

    Aktuelle Situation:
    PLZ: 798..
    Pflegefamilie:
    Ja

    Kontakt:
    Bitte füllen Sie bei Intresse unverbindlich den Bewerbungsbogen für diesen Notfall aus. Sie finden ihn auf unserer Webseite:
    http://www.retriever-in-not.de/notfaelle.html
    Die Rechte an den Bilder in diesem Tagebuch liegen bei Retriever in Not e.V., dem Tierheim Bratislava und der jeweiligen Pflegestelle.

  2. #2
    TEAM Forumsleitung
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    Standard

    Profil Stand: 13.07.2020


    Wesen: ruhig und ängstlich

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: Beim Anblick fängt sie an zu zittern, rennt aber nicht panisch weg. Sie lässt sich anfassen, zittert dabei sehr stark und hört auch nicht damit auf. Es sei denn, sie schläft auf dem Schoß ein.

    Verhalten gegenüber Kindern: sie fängt bei allen Zweibeinern an zu zittern und zeigt bei Kindern das Gleiche Verhalten, wie bei Erwachsenen

    Verhalten gegenüber anderen Hunden: freundlich, geht aber nicht direkt auf sie zu und akzeptiert die Regeln im Rudel sehr schnell. Nicht aufdringlich.

    Verhalten gegenüber anderen Tieren: Hühner interessieren sie nicht. Pferd wurde neugierig beschnuppert.

    Ängste: gegenüber Menschen

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit: Leinenführig ist sie nicht, sie kann nicht neben dem Menschen laufen, sondern benötigt einen Laufradius von 2-3Meter

    Spiel: bis jetzt nicht

    Jagdtrieb: bis jetzt nicht

    Treppe: läuft die offene Treppe hoch und runter

    Alleinbleiben: mit anderen Hunden kein Problem

    Autofahren: sie schläft

    Stubenreinheit: wir üben

    Einzel-/Mehrhundehaltung: nur Mehrhundehaltung

    Neues Zuhause: für Pulzia wünsche ich mir ein zu Hause mit Geduld und dem Verständnis dafür, dass Pulzia ihre Angst eventuell nie ablegen wird. Momentan ist es ungewiss, ob sie jemals ohne Leine laufen kann. Sie muss zu einem weiteren souveränem Hund, da sie sich so an dem vorhandenen Hund orientieren kann und erkennen kann, dass Menschen nicht schlimmes sind.








    So vermitteln wir unsere Hunde...


    Seien Sie sich ihrer Verantwortung bewusst, wenn Sie sich für einen Hund entscheiden. Diese Verantwortung tragen Sie eine lange Zeit. Der Unterhalt eines Hundes kostet viel Geld. Angefangen von der Grundausstattung von Körbchen, Halsband, Leine, über Spielzeug bis zu Hundeschule, Tierarzt, Futter und vielem mehr.

    Haben Sie jeden Tag die Zeit, die ein Hund braucht, um sich richtig zu entwickeln? Bekommt der Hund genügend Auslauf? Und wo bleibt ihr Familienmitglied in ihrer Urlaubszeit? Hat ein Hund auch den richtigen Stellenwert in Ihrer Familie?

    Zu viele Hunde sitzen im Tierheim oder werden unter den unmöglichsten Vorwänden abgegeben. Ein Wechsel in eine neue Familie, mit anschließendem Zurück, möchten wir unseren Hunden im Vorfeld ersparen.
    Seien Sie sich auch bewusst, dass Sie bei uns nicht den Traumhund für kleines Geld kaufen können. Unsere Schützlinge sind genetische und gesundheitliche Wundertüten, die fast ausschließlich aus unkontrollierten Zuchten, mit schlechten Haltungebedingungen stammen. Die Liebe zum Tier steht bei unseren Vermittlungen absolut im Vordergrund.

    Bevor Sie von uns einen Hund vermittelt bekommen, müssen schon viele Faktoren gut zusammen passen.

    Bedenken Sie, dass es sich bei unseren Hunden um Notfallhunde handelt, das möchten wir immer wieder betonen, es sind Notfälle!!! Wir vermitteln entlassene Hunde aus Qualzuchten oder schlechten Haltungen und Hunde, die aus einer Notsituation abgegeben werden. Selten sind es Welpen oder Traumhunde, die von einer Familie in die andere wechseln. Unsere Hunde bedürfen oft einer Pflege oder Sozialisierung.

    Sie sind oft nicht stubenrein, nicht leinenführig, krank oder nicht erzogen. Jeder, der von Retriever in Not einen Hund anvertraut bekommen hat, weiß wovon wir sprechen. Es hat aber auch etwas Positives, die Zuchthunde sind sehr liebe Hunde und sie sind alle sehr dankbar, wenn man ihnen die richtige Pflege, Verständnis und Liebe entgegenbringt.

    Wir arbeiten immer mit einem Kontaktbesuch im Voraus, weil wir gerne wissen möchten, wo unsere Hunde ein neues Zuhause finden werden.
    Nach einem positiven Verlauf dieses Besuchs dürfen Sie den Hund in seiner Pflegestelle besuchen und können ihn bei gegenseitiger Sympathie gleich mit zu sich nach Hause nehmen. Dazu wird Ihnen der Tierschutzvertrag ausgehändigt. Der Tierschutzbeitrag ist sofort bei Übergabe des Hundes in bar zu zahlen.

    Der von uns erhobene Tierschutzbeitrag deckt in der Regel die in Deutschland üblichen Kosten für Impfen, Wurmkur, Chippen und Kastration nicht ab.

    Sollte der Hund nicht kastriert sein, bekommen Sie eine Kastrationsauflage. Auf diese Weise möchten wir sicherstellen, dass mit unseren Hunden nicht weiter vermehrt wird.

    Unsere Hunde sind alle geimpft und gechipt, viele kastriert, aber sie sind nicht HD geröntgt und haben keine Zuchtpapiere.
    Wir klären in einem persönlichen Gespräch über uns bekannte Krankheiten auf, können aber keine Gesundheitsgarantie auf den Hund geben. Machen Sie sich also vor einer Bewerbung klar, dass u.U. Tierarztkosten auf Sie zukommen können.

  3. #3
    TEAM Forumsleitung
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    Warning

    Corona - Unser Verein braucht dringend Eure Hilfe!!!!

    Der Coronavirus hat die Wirtschaft und die Tierschutzarbeit in Europa stark eingeschränkt. In den Medien werden wir den ganzen Tag über den Coronavirus informiert und sensibilisiert. Jeder ist aufgerufen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Stündlich prasseln neue Nachrichten ein.

    Es besteht ein Reiseverbot, die Grenzen sind geschlossen und wir spüren die negativen Auswirkungen täglich mehr in unserer Vereinsarbeit.

    Bei Retriever in Not e.V. herrscht ein Aufnahmestopp, da wir für neu aufgenommene Hunde eine tierärztliche Versorgung nicht mehr gewährleisten können. Wir können den Pflegestellen zur Zeit nur noch für eine lebensbedrohliche tierärztliche Versorgung das OK geben.

    Seit längerer Zeit sind die Tierarztkosten enorm gestiegen, sodass sich die Kosten mit der Tierschutzgebühr nicht mehr decken. Als Folge davon konnten wir in den letzten Monaten nach dem Kauf unseres neuen Transporters keine Reserven mehr aufbauen.

    Unser Tierschutzverein befindet sich in einer sehr schweren Situation und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Wir sind auf Euer Verständnis, euren Optimismus, Engagement und vor allen auf Eure Spendenbereitschaft angewiesen, um jetzt und nach der Krise den Retrievern und Zuchthunden weiterhin zu helfen.

    Spendenquittungen für Geldspenden ausgestellt werden. Email an: info@retriever-in-not.de


    Der Vorstand vor Retriever in Not e.V.



    Spendenkonto:

    Retriever in Not e.V.
    Postbank Hamburg
    Blz. 20010020
    Konto: 985620205
    IBAN: DE55 200 100 200 985 620 205
    BIC: PBNKDEFF

  4. #4
    Avatar von Pflegestelle
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    Standard Hallo aus der Pflegestelle



    Am Sonntag bin ich zu meinem Pflegefrauchen und ihrer Familie umgezogen. Sie sind alle ganz nett zu mir, besonders das Mädchen im Haus mag mich sehr. Aber ich habe so viel Angst und muss immer wieder zittern. Dafür bekommt mir das Essen hier gut, ich habe keinen Durchfall mehr und Inkontinenz bin ich auch nicht. Beim Essen handelt es sich einfach um Barf, ich nenne es rohes Fleisch mit Beilage. Und nach dem Essen muss ich noch die Schüsseln der anderen zwei Hunde putzen. Der Rüde nimmt es mit der sauberen Schüssel nicht so genau, da ist immer noch etwas zu finden. Die Hündin dagegen, putzt die Schüsseln immer picobello. Frauchen sagt immer, dass sie noch so viel putzen kann, die füllen sich nicht wieder von alleine.

    Erstes kennenlernen:



    Da ich einen etwas eigenen Geruch mitgebracht habe und mehr nach Struppi aussah, musste ich schon am zweiten Tag ein ganzes Schönheitsprogramm über mich ergehen lassen. Waschen geht ja noch, aber föhnen war furchtbar. Macht euch selbst ein Bild.

    Vorher:



    Nachhher:



    Einmal täglich gehen wir eine große Runde spazieren. Mir wurde der Garten auch reichen. Schnell pinkeln und großes Geschäft verrichten und schnell wieder rein. Angst vor Autos und Alltagsgeräusche habe ich aber nicht.

    Frauchen meinte, bei dem schönen Wetter soll ich raus:




  5. #5
    Avatar von Pflegestelle
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    Standard

    Es ist mal wieder an der Zeit, dass ich etwas von mir hören lasse. Mittlerweile bin ich nicht mehr so gestresst, wenn es in den Garten geht. Ich kann mich draußen auch mal schütteln und strecken, besonders wenn ich morgens gleich vom Bett rausgetragen werde. Auch wenn ich fertig bin, kann ich noch etwas schnüffeln oder einfach warten, bis Frauchen reingeht.



    Spazieren gehen stresst mich immer noch. Ich ziehe Pflegefrauchen immer hinter ir her. Wenn sie aber stehen bleibt, kann ich auch stehen bleiben und die Leine locker lassen. Vor kurzem sind wir eine andere Runde gegangen, weil wir das Auto holen mussten. Da die Strecke nach Hause nur kurz war, durfte ich mit dem Hund vom Frauchen zusammen im Fußraum sitzen.



    Der Anblick von meiner Pflegefamilie lässt mich immer noch zittern. Beim Gassi gehen gehe ich aber ohne Probleme an fremden Leuten vorbei, ohne in Panik zu verfallen. Auch fremde Hunde interessieren mich nicht so besonders.
    Ich habe mir einen neuen Schafplatz ausgesucht. Auf dem Bett von der Tochter. Auch wenn die Kinder Musik hören und auf dem Bett turnen, bleibe ich da liegen. Allerdings stresst es mich, wenn wir zusammen in der Küche sind und ein Kind etwas lauter ist oder tobt. Deswegen möchte ich gerne in einen Haushalt ohne Kinder.

    Wer findet mich?


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